Geldspielgeräte sind auch weiterhin im Trend

Auch im Jahr 2012 setzte sich der stetig anhaltende Boom der Geldspielgeräte fort. Die schillernden Unterhaltungsmaschinen leuchten 2012 in deutlich mehr Gaststätten, Spielhallen und Rasthöfen als noch in 2011.

Kommunen wollen Spielhallen-Boom begrenzen

Seit Einführung der neuen Glücksspielverordnung vor einigen Jahren explodierte die Anzahl an Spielgeräten förmlich. Die alten, meist noch mechanischen Automaten wurden durch eine neue Generation von Videoslots abgelöst.

Merkur und Novomatic stellen heute den Hauptteil der Automaten. Und dessen Anzahl ist in 2012 auf stolze 265.000 Automaten angestiegen. So berichtet vergangene Woche der Spiegel und beruft sich damit auf ein Gutachten des ifo-Instituts in München. Im Vorjahr 2011 lag die Zahl demnach noch bei 262.000 Geräten, im Jahr 2005 waren sogar erst 183.000 Automaten in Deutschland aufgestellt. Die Zahlen verwundern nicht wenn man bedenkt, dass mit dieser Art des Glücksspiels im vergangen Jahr knapp 4,4 Milliarden Euro umgesetzt wurde.

Aus Berlin vernimmt man zwar Rufe nach einer strengeren Regulierung der Geldspielgeräte. Ob die angekündigte Reduzierung der Anzahl auf maximal 1 Gerät pro Gaststätte sinnvoll ist, bleibt abzuwarten. Erfahrungsgemäß sind auch Gewerbetreibende nicht von gestern und erhöhen die Anzahl bspw. durch Anmietung neuer Geschäftsräume. Denn ist ein separater Eingang vorhanden, gilt die Räumlichkeit als neue Spielothek und den Umsatzsteigerungen ist dann wenig entgegen zu setzen.

Unser Kommentar: So lange sprudelnde Einnahmen die öffentliche Hand frohlocken lassen, wird sich da wenig tun. Schaden wird eine solche Politik vor allem den großen Spielbanken: So hatte der Westspiel Standort Hohensyburg in den vergangen Jahren mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen, obgleich dort die Spielerkontrolle wesentlich effektiver gestaltet wird.

Aber auch neue Spielangebote im Internet sind eine immer größer werdende Konkurrenz. Obwohl auch dort – im Gegensatz zu stationären Spielotheken – heutzutage Selbstsperren problemlos möglich sind.

Auf in die Spielo? Nein danke!

Mit über 14 Jahren Spielerfahrung sollte man eigentlich alles gesehen haben. Das es trotzdem immer auch mal eine Überraschung geben kann, erlebte unser Autor diese Woche in einer Spielothek. Für Frischlinge sei erwähnt, dass es sich dabei um die kleinen Casinos handelt, welche zur Zeit vielerorts wie Pilze aus dem Boden schießen.

Das Spiel mit dem Glück reizt die Menschheit seit jeher. Bedient werden diese Gelüste heute auf zahlreichen Wegen: der durchschnittliche Zocker wagt sein Glück online, in den alt bekannten Spielbanken, diversen Wettbüros und natürlich in all den zahlreichen Spielhallen (auch „Spielos“) genannt.

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Eine Runde „El Torero“ in Ebermannstadt

Nicht schlecht lief es vergangene Woche in einer kleinen aber feinen Spielbude in der fränkischen Schweiz. Nach einer kleinen Verlustserie kamen 3x die Freispiele und brachten bei einer bet size von 0,1 € etwas mehr als 1000x den Einsatz zurück.

Hier könnt ihr einen kleinen Blick riskieren. „El Torero“ ist ein beliebtes Spiel an den von Merkur herausgegebenen Multigeräten. Sie bieten ähnlich wie Stargames klassischen 5 bzw. 10 Linien Slots an.

Danke für die Einsendung!

Eine Runde „El Torero“ in Ebermannstadt: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen. Loading...