Immer weniger Online Casinos akzeptieren Paysafecard und Skrill

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Es wird teilweise eng für deutsche Spieler. Denn Paysafecard und Skrill sind für deutsche Zocker nicht mehr in allen Online Casinos als Zahlungsmittel zugelassen.

Das haben wir dieser Tage mal wieder erfahren müssen. Im Casino Fantasia wollten wir eine kleine Novoline-Session einlegen. Ein bisserl Book of Ra & Co – ihr kennt das ja. Leider klappte das dann doch nicht so wie gedacht.

Einzahlen: Gar nicht so einfach

Denn das Fantasia ist zwar offen für deutsche Spieler. Jedoch lässt sich dort nicht mehr mit Skrill oder Paysafecard einzahlen. Wir versuchten auf diesen beiden Wegen jeweils 25 USD einzuzahlen und erhielten in beiden Fällen die folgende Meldung:

Zahlungen an diesen Anbieter sind nicht möglich

In der Tat liegt das nicht am Casino selbst, sondern an der Lizenz die es inne hat. In diesem Fall ist das Fantasia Casino in Curacao lizensiert.

Je nach Lizenz unterschiedliche Zahlungsmethoden

Und das bedeutet für deutsche Spieler: Einzahlen nur via Kreditkarte. Uns ist das aber etwas zu unsicher, insbesondere bei Online Casinos die fernab von Europa lizensiert sind. Wir haben etwas nachgeforscht und siehe da:

  • Skrill Zahlungen sind nur bei in Europa lizensierten Online Casinos möglich
  • Das gilt auch für die Paysafecard. Ausnahme: Man erwirbt die Card online und nicht in einem Geschäft innerhalb Deutschlands

Gut. Das Ganze ist jetzt nicht so wild, da mit Stargames ja noch ein ordentliches Novoline-Casino aus Europa vorhanden ist. Aber falls ihr euch mal wundert, warum ihr nicht einzahlen könnt: Ihr wisst Bescheid!

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Zahlungsmethoden: Ukash wird zu Paysafecard

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Wir hatten in der Vergangenheit bereits darüber berichtet. Nun also ist es offiziell: In naher Zukunft wird Paysafecard Ukash abwickeln, dessen Mehrheit es vor kurzem übernommen hat.

Für Zocker ändert sich dabei nicht allzuviel. Sowohl Paysafecard als auch Ukash waren in der Vergangenheit nette Möglichkeiten, bei Online Casino einzuzahlen. Man erwirbt die Prepaid-Karten an Tankstellen, in Drogerien und auch in vielen anderen Geschäften zu einem Wert zwischen 10-100€. Im Anschluss kann man mit den Karten dann online einzahlen – sicher und risikolos!

In Zukunft wird dies nun mehr nur noch mit der Paysafecard möglich sein. Für deutsche Kunden dürfte der Abgang von Ukash zudem kein großes Problem sein – die Karte war hierzulande kaum verbreitet und wurde dementsprechend eher seltener genutzt.

Wer jetzt noch Ukash-Karten nutzt, sollte folgendes beachten:

  • Ukash kann man nur noch bis zum 30.06.2015 erwerben.
  • Ukash-Karten müssen bis zum 31.10.2015 genutzt werden (danach verfallen sie).

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Aus und vorbei: Der langsame Tod von Paysafecard und Ukash

Zocker haben sie gerne und oft genutzt: die Prepaidkarten der Anbieter Ukash und Paysafecard. Nun dürfte damit vor allem bei größeren Einzahlungen Schluss sein:  Der deutsche Gesetzgeber hat die Regelungen verschärft und macht so Einzahlungen von größeren Geldbeträgen unmöglich.

Paysafecard

Bisher waren die Prepaidkarten für viele Poker- und Casinospieler eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, Einzahlungen auf ihren Spielerkonten zu leisten. Die Karten der Anbieter (zumeist Paysafecard und Ukash) können an Tankstellen, in Drogerien und auch an Kiosken wie herkömmliche Prepaidkarten (bspw. für Telekommunikationsanbieter wie o2 oder Eplus) erworben werden. Gegen Zahlung erhält der Kunde die Pin-Codes in Stückelungen zu 10, 25, 50 oder 100€ und kann diese dann bei Online-Anbietern seiner Wahl als Zahlungsmittel nutzen. So weit, so gut – aber was hat sich geändert?

Höhe des Zahlbetrages geändert

Bisher war es beispielsweise möglich mehrere Prepaidkarten zu erwerben und diese dann für eine Zahlung zu kombinieren. So konnten Zocker bspw. eine 200€ Einzahlung bei ihrem Poker- bzw. Casino mit zwei Paysafecards zu je 100€ vollziehen. Das ist nun nicht mehr möglich. Käufer von Prepaidkarten werden seit neuestem anhand ihres Personalausweises erfasst um sicherzustellen, dass maximal eine Paysafecard bzw. mehrere die aber in der Summe nicht 100€ überschreiten dürfen,  gekauft werden können.

Der Hintergrund ist einfach und verständlich und es hat auch uns gewundert, das der Staat erst relativ spät und sehr zögerlich auf die Entwicklung der Prepaidkarten als Zahlungsmethode reagiert hat. Denn im Gegensatz zur normalen Banküberweisung oder dem Einsatz einer Kreditkarte  ergibt sich bei den Prepaidkarten natürlich die Möglichkeit Geld zu waschen – einfacher und schneller als bei jeder anderen (kriminellen) Methode. Ein Beispiel wäre der klassische Drogenhändler: Einnahmen aus seiner Tätigkeit wandelt er in Prepaidkarten um und lässt sich diese dann wieder durch Retour beim Anbieter der Karte auf sein Konto überweisen. Das Geld ist nun „sauber“ und ordnungsgemäß in den Geldkreislauf eingebracht.

Kein großer Verlust

Insgesamt kann man mit Fug und Recht behaupten das sicherlich die wenigsten Spieler auf Prepaidkarten angewiesen sind. So nutzen wir beispielsweise für das Testen diverser Online-Casinos alt bewährte Zahlungsmittel wie die Kreditkarte oder auch E-Wallets (als da wären Neteller und Skrill bzw. Moneybookers). Diese Zahlungsmethoden bieten einerseits eine Zeitersparnis, da wie im Fall einer Prepaidkarte nicht erst aufwendig eben diese gekauft werden muss. Andererseits bieten diese Karten eben nur die Möglichkeit der Einzahlungen – wer gewinnt und im Casino bzw. Pokerroom auszahlen möchte ist so oder so auf alternative Zahlungsarten angewiesen.

Unser Fazit: Schade ist es vor allem für Kids die in virtuelle Gegenstände investieren wollen (bspw. bei browserspielen) und natürlich für alle diejenigen, welche die Karten tatsächlich für illegale Machenschaften genutzt haben.

Zocker hingegen können beruhigt sein. Es gibt zahlreiche Alternativen und abgesehen davon auch noch eine gute Nachricht für Gelegenheitsspieler und Low-Roller: für Einzahlungen bis zu 100€ können die Karten auch weiterhin genutzt werden.

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